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Kippfenster und Katzen

Immer wieder hört und liest man davon, aber die eigene Katze betrifft es doch sicherlich nicht, die springt da nicht rein.

Das Kippfenster.

 

Doch gibt es inzwischen sogar die Bezeichnung "Kippfenstersyndrom", das sogar im Buch Krankheiten der Katze (Horzinek) so benannt ist.

Was ist das Kippfenstersyndrom genau?

Das Kippfenstersyndrom bezeichnet das Verletzungsmuster, welches entsteht, wenn die Katze nach Festhängen im gekippten Fenster hängt und durch ihre Befreiungsversuche immer tiefer in den Spalt rutscht.


Dabei wird die Blutzufuhr zu den Hintergliedmaßen und Bauchorganen, beispielsweise Niere und Darm, eingeschränkt bis abgedrückt und es enstehen sauerstoffmangelbedingte Gewebe- und Organschäden. Gleichzeitig kommt es möglicherweise zu direkten Verletzungen, wie Muskequetschungen, Einriss der Blase, Thrombosen und Blutungen.

 

Nach dem Befreien kann es zum sogenannten Reperfusionssyndrom kommen, wenn das minderversorgte Gewebe, in dem bereits Zellen abgestorben sind, wieder durchblutet wird. Die beim Zelltod entstandenen Giftstoffe werden so in den Körper geschwemmt und können ihn damit vergiften.

 

Jede Katze, die in einem Kippfenster fest hing, ist ein absoluter medizinischer Notfall und bedarf sofortiger tierärztlicher Betreuung - ein Zuwarten ist hier absolut kontraproduktiv.

Die Therapie und die Prognose

Nach intensivmedizinischer Versorgung, die in der Regel im Rahmen eines stationären Aufenthalts der Katze geschieht, folgt in der Regel die Heilungsphase zu Hause.

Allerdings gibt es hier kein Standardrezept, sondern es kommt sehr individuell auf die Symptomatik und Betroffenheit des Tieres an.
Grundlegende Therapien sind Schmerztherapie, Physiotherapie und ernährungsphysiolgische Unterstützung des Heilungsprozesses.

Schutz vor dem Kippfenstersyndrom

Fenster gehören, egal ob komplett geöffnet oder auf Kipp, grundsätzlich gesichert.
Hierbei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten.

 

Sicherheit vor dem Kippfenstersyndrom gibt einerseits Fenster erst gar nicht zu kippen. Auch wenn man sich im Raum mit dem Tier befindet kann es zu solchen Unfällen kommen (wenn vergleichsweise in der Regel nicht ganz so schwere Verletzungsmuster entstehen).

 

Wer sein Fenster trotzdem kippen möchte, dem empfehle ich die Kippfensterschutzgitter von Austmetall.

 

Wir haben sie hier selbst getestet (vielen Dank hier an Austmetall, welche uns ein System für umsonst zur Verfügung gestellt haben zum ausgiebigen testen) und für sehr gut befunden und können seitdem bedenkenlos unsere gesicherten Fenster auf Kipp geöffnet lassen.

 

Für viele Fensterarten haben sie eine Lösung, der Kontakt ist stets hilfreich, gerade wenn man wie ich Schwierigkeiten damit hat, das richtige System für das zu sichernde Fenster zu wählen.

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© Mandy Kneeland