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Gefahren zu Weihnachten für Hund und Katze!

Welche Gefahren es gibt, wie du sie umgehen kannst und welche Alternativen es gibt erfährst du hier!
 

In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei… so beginnt ein schönes Kinderlied. Viele leckere Plätzchen, in allen Formen und Variationen werden gebacken. Doch so lecker sie für uns sind, so sollten Hunde und Katzen doch nicht von ihnen naschen können. Anstatt sie auf einem offenen Teller dekorativ zu drapieren ist eine schöne Dose oder ein anderes dekoratives Gefäß die bessere Alternative für unsere Tiere.
 

Manche Plätzchen und natürlich andere Süßigkeiten enthalten oder bestehen komplett aus Schokolade. Diese ist für Hunde und Katzen giftig, genauer gesagt das in der Schokolade enthaltene Theobromin, und diese kann je nach Dosis tödlich verlaufen!

Umso dunkler die Schokolade, desto höher der Theobromingehalt, weiße Schokolade enthält quasi kein Theobromin, Bitterschokolade dagegen kann schon in geringen Mengen massive Symptome auslösen. Die Dosis ist auch gewichtsabhängig. So ist ein kleines Stück Schokolade für eine Dogge doch eher ungefährlicher als für einen kleinen Chihuahua.

Erste Symptome treten in der Regel nach 2-4 Stunden auf, in der Regel handelt es sich um vermehrtes Trinken, Durchfall, Erbrechen, aufgetriebener Bauch. Je nach Dosis sind weitere Symptome Herzrhythmusstörungen, Beeinträchtigung des Bewusstseins bis zu Krampfanfällen und Atemstillstand.

Erwischst Du deinen Hund oder deine Katze beim Fressen von Schokolade oder sollten Symptome wie die oben beschriebenen auftreten solltest Du sofort Kontakt zu einem Tierarzt aufnehmen und eine Therapie begonnen werden.

 

In vielen Haushalten gibt es zu Weihnachten leckeres Essen. Doch das sollte für die Menschen gedacht sein, nicht aber Hund oder Katze etwas vom Tisch füttern oder gut gemeint die Reste verfüttern.
Die Knochen des Gänsebratens wurden miterhitzt, und erhitzte Knochen sollten aufgrund der von Splittern NIE gefüttert werden.
Der Barferhaushalt weiß das durchaus, viele andere aber nicht. Rohe Knochen sind unproblematisch, erhitzte verlieren ihre Elastizität und splittern scharfkantig.
Aber auch die Gewürze, die wir durchaus nutzen um es schmackhaft zu machen brauchen Hunde und Katzen nicht.
 

Damit für Hunde und Katzen das Weihnachtsessen auch nicht zu kurz kommt, kann man ihnen ein extra Mahl bereiten und servieren.

 

Die Dekoration darf natürlich in keinem Haushalt fehlen. Zumindest ein paar Kerzen und Lichterketten sind eigentlich überall Pflicht. Allerdings lauern auch hier durchaus Gefahren für unsere felligen Mitbewohner.

 

Offenes Feuer kann zu Verbrennungen führen, umgeworfene Kerzen können auch mal die Feuerwehr auf den Plan rufen.
Mögliche Ideen zur Sicherung: Echtkerzen in Windlichtern oder Laternen aufstellen und nur unter Aufsicht brennen lassen. Die noch weitaus sicherere Methode sind allerdings LED-Kerzen. Diese gibt es inzwischen in allen möglichen Variationen und manche sind von echten Kerzen kaum zu unterscheiden.

 

 

Für Katzen gefährlich sind ätherische Öle, wie sie sich oft in Duftlampen und ähnlichem finden. Sie können die enthaltenen Stoffe kaum bis nicht verstoffwechseln und sammeln sich somit in der Katze an.
Es duftet herrlich weihnachtlich für uns, doch selbst die Aufnahme der ätherischen Öle über die Einatmung kann für Katzen lebensgefährlich werden. Natürlich ist auch die Aufnahme über die Haut und die Einnahme durch Lecken und Knabbern gefährlich.


Die Symptome sind im Magen-Darmbereich zu finden, wie Erbrechen, Durchfall und Appetitlosigkeit, aber auch Schaum vorm Maul, neurologische Probleme wie Krämpfe, Gleichgewichtsstörungen, Bewusstseinsstörungen.
Bei Verdacht der Aufnahme keine Selbsttherapie, sondern sofortiger Tierarztkontakt!
Die schwerwiegendsten Öle sind hier Teebaumöl, Thymianöl, Pfefferminzöl, Zimtöl und Oreganoöl, aber auch die ätherischen Öle von Nadelbäumen wie Tanne und Kiefer.

Andere ätherische Öle sollten am besten nur unter Absprache mit einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker verwendet werden.

 

Weiterhin gefährlich sind auch andere Dekorationen.

 

Schneespray für Fensterscheiben und andere künstliche Dinge können giftige Stoffe enthalten, die Hund und Katze aufnehmen könnten. Darauf empfehle ich schlichtweg zu verzichten.

Auch andere Dekoration kann gefährlich werden. Das sogenannte Engelshaar zum Beispiel ist sehr scharf und kann zu Verletzungen führen. Zerbrechliche Gegenstände können Scherben verursachen. Kleinteile können verschluckt werden.
Sichere Alternativen sind Dekoration aus Holz, Stroh und anderen Naturmaterialien, die nicht so schnell kaputtgehen. Auch gut eignen sich getrocknete Früchte (sofern nicht giftig für Hund und Katze) als Dekorationen.

 

Lichterketten solltest Du sicher anbringen, sodass sich eine turnende Katze nicht verhaken kann. Bei Kabelbeissern müssen die Ketten so gesichert werden, dass nichts passieren kann und es unter Umständen zu tödlichen Stromschlägen kommt.

Geschenkebänder solltest Du nie unbeaufsichtigt lassen, wenn Hund oder Katze mit im Raum sind.


Aufgenommene Bänder können zum Darmverschluss führen, aber auch beim Spielen können sich Tiere darin verfangen und strangulieren.
Solltest Du bei Hund oder Katze sehen, dass aus Maul (oder nach Aufnahme aus dem After) Geschenkband heraushängt, keinesfalls daran ziehen! Umgehend einen Tierarzt aufsuchen.
 

Giftige Pflanzen

 

Zu Weihnachten dekorieren wir gerne mit schönen Pflanzen, jedem von uns ist sicherlich der Weihnachtsstern bekannt. Gefährlich und giftig für Hund, Katze und Mensch (wobei wir in der Regel seltener daran knabbern).

Neben dem Weihnachtsstern gibt es noch weitere für Hund und Katze gefährliche Pflanzen, die gerne zur Weihnachtszeit verschenkt und aufgestellt werden wie die Amaryllis, Stechpalme, Christrose und Misteln.

Adventskränze und Gestecke enthalten oft Thujazweige, welche ebenfalls giftig ist. 

Hast Du Pflanzen bekommen und weisst nicht, ob diese giftig sind?
Am besten in einer Giftdatenbank nachschauen, wie zum Beispiel hier: http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm

 

Und dann ein weiteres, ganz großes Thema rund um Weihnachten.

Der Weihnachtsbaum

 

Wunderschön, mit den verschiedensten Dekorationen auch völlig individuell gestaltbar. Aber für Hunde, vor allem aber auch für Katzen können Weihnachtsbäume verschiedenste Gefahren beherbergen.

 

Katzen sind wahre Klettermeister und die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch den Weihnachtsbaum für sich entdecken, ist hoch. Von daher müssen sie stabil und Umfallsicher aufgestellt werden. Ein stabiler Baumhalter, gegebenenfalls oben noch etwas unauffällig fixieren (wie muss man einfach den Gegebenheiten anpassen) ist ein Muss.

 

Echtbäume enthalten ätherische Öle. In der Regel knabbern Katzen wenig bis nicht an den Tannen, Du solltest ihnen jedoch in der Nähe Alternativen zum Knabbern bieten, zum Beispiel Katzengras. Vermeiden solltest Du, dass sie vom Baumwasser trinken (Pappkarton um den Ständer und eine hübsche Decke drüber) oder das Harz ans Fell kommt.
 

Glaskugeln sind gefährlich, sie können fallen und splittern. Eine super Alternative sind hier Kugeln und anderer Baumschmuck aus Plastik oder Holz und anderen Naturmaterialien.

 

Echte Kerzen sind nicht nur für Dein Tier gefährlich, auch die Brandgefahr ist sehr hoch. Hier eignen sich LED Kerzen für ein sicheres Weihnachtsfest weitaus besser.

 

Lichterketten können wieder für die Klettermeister gefährlich werden. Sie können sich darin verheddern und die Gefahr von Strangulation und ähnlichem ist gegeben.
Sie sollten so angebracht werden, dass möglichst wenig Gefahr ausgeht.
Weiterhin können Kabelknabberer hier leider gefährdet sein. Kabelkanäle und Aquarienschläuche sind hier leider unpraktisch, wenn sonst ein ganz guter Schutz vor Kabelknabberern.

 

Lametta sollte NIE als Dekoration für den Weihnachtsbaum dienen. Hunde und Katzen können dies aufnehmen und es kann im Magen-Darmtrakt zu Verschlüssen oder Einschnürungen führen -> absolute Lebensgefahr!

Sollte Dein Tier davon etwas aufnehmen unverzüglich den Tierarzt kontaktieren. Solltest Du bemerken, dass Reste davon aus Maul oder After schauen NIEMALS daran ziehen. Soweit es möglich ist abschneiden und zum Tierarzt.

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© Mandy Kneeland