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Die hepatische Lipidose der Katze!

Wenn die Katze, aus egal welchem Grund, in den Hungerstreik tritt ist Alarmstufe rot angesagt.
Die Katze hat einen besonderen Stoffwechsel, doch in diesem Fall kommt der ihr nicht zu gute.

 

Der Stoffwechsel der Katze ist auf eine dauerhafte Proteinzufuhr angewiesen. Bleiben diese aus oder ist extrem verringert, wird Körperfett mobilisiert, doch die können in der Leber nicht ausreichend verarbeitet werden und reichert sich deshalb in der Leber an -> eine Fettleber entsteht.

 

Darauf folgt ein Mangel an essentiell Aminosäuren, weshalb wiederrum eigene Fettreserven weiter mobilisiert werden – ein Teufelskreislauf! Die hepatische Lipidose!

Oft ist die hepatische Lipidose Folge einer anderen Erkrankung oder Hungern aus anderen Gründen (beispielsweise Katzen, welche über Tage in einem Keller eingesperrt waren, ohne Zugang zu Nahrung, Nahrungsverweigerung bei einer Futterumstellung oder bei Stress).

 

Meistens sind es zwar Katzen mittleren Alters und übergewichtige Katzen, doch im Endeffekt kann es jede Katze betreffen, die über eine gewisse Zeit hinaus nichts frisst oder keinen Zugang zu Futter hat.

 

Die Symptome sind unterschiedlich, vorausgehend ist aber beinahe immer eine Inappetenz und (starker) Gewichtsverlust. Viele Katzen zeigen eine Gelbverfärbung der Haut, Schleimhäute und Augäpfel.

Weiterhin können Magen-Darm-Beschwerden, abgesehen von der Inappetenz vorliegen, beispielsweise Speicheln, Erbrechen Durchfall und/oder Verstopfung.
All diese Symptome können auftreten, müssen es aber nicht.

 

Diese Tiere gehören dringend in tierärztliche (und hier schließe ich uns Tierheilpraktiker absolut aus) Hände und sonst nirgendwohin und intensiv betreut. Die eigenständige Futteraufnahme oder Ernährung über Sonde muss so früh wie möglich wiederhergestellt werden, dazu muss die eigentliche Ursache/Erkrankung behandelt werden.

 

Es handelt sich hierbei um ein lebensgefährliches Krankheitsbild – wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird.

 

Nach der akuten Phase (mit stationärem Aufenthalt in der Tierklinik/beim Tierarzt) kann auch ein Tierheilpraktiker dran.
Hierbei gilt es vor allem dem Körper bei der Regeneration zu unterstützen, die Organe zu entgiften und die Fütterung zu optimieren.

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© Mandy Kneeland